Der Mentor

Schülervorträge
Schulklug ist nicht lebensklug

Boris Grundl ist Gastdozent an mehreren Universitäten und erforscht das Thema Verantwortung. Unter dem Motto „Schulklug ist nicht lebensklug“ gibt er Schülern ehrenamtlich in regelmäßigen Großvorträgen wegweisende Impulse für ein eigenverantwortliches Leben. Die Jugendlichen lernen, Ängste zu überwinden, Schuldgefühle loszulassen, Selbstvertrauen aufzubauen und Ziele zu entwickeln. Dabei macht er klar: Wer die Schule erfolgreich abschließt, hat noch lange keine glückliche Karriere und Zukunft vor sich. Er motiviert junge Menschen, ihre Potenziale zu erkennen sowie gestärkt und realistisch in ihr Leben nach der Schule zu starten. „Entscheidend ist, sich auszuprobieren, Fehler zu machen und seine Zukunft Schritt für Schritt zu gestalten“, so Grundl. Es geht darum, das eigene Talent herauszufinden, Selbstverantwortung zu entwickeln, Aufgaben mutig auszuprobieren, mit Problemen richtig umzugehen, sich im richtigen Moment durchzusetzen und die Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden.

Soziale Verantwortung
Aus besonderer Kraft folgt besondere Verantwortung

Soziale Verantwortung ist für Boris Grundl nicht nur ein Wort, sondern wahre Verantwortung gegenüber den Menschen, die Unterstützung brauchen. Durch seinen Unfall und dessen Folgen hat er selbst die Chance bekommen, sich neu zu erfinden. Diese Chance hat nicht jeder. Deshalb sieht Boris Grundl es als seine Pflicht, nicht nur über soziale Verantwortung zu sprechen, sondern dieser auch gerecht zu werden. Seit 2006 ist Boris Grundl Ehrenpräsident des Deutschen Rollstuhl Sportverbandes. Dort, wo er selbst rund 15 Jahre als professioneller Spieler aktiv war, wirkt er nun seit vielen Jahren als Unterstützer. Er inspiriert die Spieler in kostenlosen Vorträgen, wird in die Förderkonzepte der Nachwuchsspieler eingebunden, sichert mit finanzieller Unterstützung einen Teil der Zukunft dieses Verbandes und setzt sich besonders für das Projekt „Rollstuhlrugby macht Schule“ ein. Boris Grundl unterstützt seit vielen Jahren die TG-Trossingen 1879 e.V. Er selbst hat in diesem Verein viele Jahre Rollstuhltennis gespielt. „Boris Grundl ist für uns ein besonderer Sponsor, weil er sich durch unser Konzept hat überzeugen lassen, dass das Geld für die Jugend, unsere Zukunft, gut angelegt ist“, Robert Schuster, Schatzmeister TG Trossingen. Außerdem übernimmt Boris Grundl regelmäßig Patenschaften für Kinder im SOS-Kinderdorf. Dafür erhielt er bereits die Nadel für 15 Jahre Patenschaft für ein SOS-Kinderdorf in Bhubaneshwar (Indien).