Vom Sein zum Tun – Zehn hemmende Meinungen zur Führung

Dieser Eintrag ist Teil 1 von 10 der Blogreihe 10 Mythen der Führung

Auf die Frage „Was verstehen Sie unter einer guten Führungskraft?“ antworten viele Menschen mit einer schier endlosen Liste an Eigenschaften: Gerecht, beherrscht, kritikfähig, entscheidungsstark, organisiert, menschenfreundlich, offen, selbstbewusst, mutig, ehrlich, lernbereit, belastbar, positiv, fleißig, unbeirrbar, willensstark und analytisch,…
Es wird dadurch deutlich, dass sie von einem 100-prozentigen Ideal ausgehen und – bei sich selbst und bei anderen – von da an rückwärts denken.

Dies endet im Mythos, dass eine Führungskraft ein ideales Bild verkörpern muss. Natürlich ist es erstrebenswert, ein immer besserer Mensch zu werden, was aber in der Führung zählt, ist Wirkung! Überlegen Sie weniger, wie eine Führungskraft SEIN SOLL, sondern was sie TUN MUSS.

Doch woher kommt die Einschätzung, wie eine Führungskraft sein soll überhaupt? Zu Grunde liegen Ihre persönlichen Glaubenssätze, also Lebensregeln, die Sie für wahr halten. Sie sind Interpretationen und Verallgemeinerungen aus früheren Erfahrungen sowie individuellen Theorien, warum etwas so und nicht anders ist und sind Grundlage Ihres alltäglichen Handelns und für den Einsatz Ihrer Fähigkeiten.
Die meisten Glaubenssätze sind gut und funktional. Sie ermöglichen Ihnen die Orientierung in der Welt, die Kommunikation mit anderen und die optimale Reaktion auf das, was in und um Sie geschieht. Es gibt aber auch Glaubenssätze, die Sie hemmen und in Ihrer persönlichen Entwicklung limitieren.

Zum Thema Führung gibt es zehn hemmende – in der Allgemeinheit vertretene – Glaubenssätze, die so genannten Mythen der Führung. Fragen Sie sich, welchen Mythen Sie unterliegen und welche Hemmnisse Sie aus dem Weg schaffen sollten, um Ihre Wirkung als Führungskraft zu verbessern.

Erfahren Sie mehr in der heute startenden Blogserie 10 Mythen der Führung.

1. Bild der idealen Führungskraft

Gehen Sie von einem 100%-igen Ideal aus und denken von da an rückwärts? Diese unbewusste Programmierung lenkt die Aufmerksamkeit auf Defizite und Schwächen, was dazu führen kann, dass Sie sich selbst die Berechtigung entziehen, andere zu führen. Machen Sie Schluss mit dem überzogenem Ansatz der „idealen Führungskraft“, dies hilft niemandem weiter.

 

Den nächsten Mythos stellen wir Ihnen morgen vor. Sehen Sie wieder vorbei!

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