Redaktion der Grundl Leadership Institut

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Die Redaktion der Grundl Leadership Institut schreibt über verschiedene Facetten von Führung wie Führungsverantwortung und systematische Menschenentwicklung. Das Redaktionsteam transferiert in den Beiträgen relevante Managementlehren in die Praxis und greift damit wirkungsvoll den Leading Simple©-Gedanken des Grundl Leadership Institut auf: Menschen fördern – mit System.

Der intensive Austausch mit Boris Grundl und den Trainern des Grundl Leadership Institut liefert kontinuierlich neue Impulse, einzelne Aspekte von Führung zu beleuchten und Handlungsempfehlungen aufzuzeigen.

Warum Sie viele sind und das eine gute Nachricht ist

Ich bin kein überzeugender Redner.” „Ich schaffe es einfach nicht, meine Wochen besser zu planen.” „In Konflikten fehlen mir immer die richtigen Worte.” – Kennen Sie diese oder ähnliche innere Monologe? Wir sagen uns täglich, was wir sind, was wir können oder nicht können und viel zu oft sprechen wir dabei absolut. „Immer. Nie. So bin ich. So nicht.“ Doch das ist fatal. Für Ihre Wirkung als Führungskraft und Ihre Entwicklung als Mensch.

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Menschenführung – Systeme schaffen

In der Menschenführung gibt es praktisch ein zentrales Ziel: Wie mache ich mich überflüssig, während die Ergebnisse immer besser und besser werden? Dies ist die Königsfrage eines Leaders.

Wie sorgen Sie dafür, dass Sie neue Herausforderungen anpacken und mehr Zeit für die wirklich entscheidenden Aufgaben einsetzen können? Wie befreien Sie sich und andere von der direkten Führung und ermöglichen es Menschen, durch indirekte Führung eigenständig erfolgreich zu werden? Welche Systeme haben Sie dafür erschaffen?

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Ressourcenzustand: Ziele setzen und effektiver erreichen

Ziele setzen und erreichen – in der Regel steckt dahinter viel Arbeit. An manchen Tagen kommt alles zusammen, sodass Sie denken: „Nur Idioten unterwegs.“ Dann stehen Sie mit Kollegen und Vorgesetzten auf Kriegsfuß. Ausgerechnet in ein paar Stunden soll allerdings ein wichtiges Gespräch mit Ihrem Chef stattfinden. Jetzt können Sie versuchen, sich „einfach zusammenzureißen” und darauf hoffen, dass das trotzdem erfolgreich ablaufen wird … oder Sie ändern gezielt Ihren Ressourcenzustand.

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Rhetorik-Training: So erhält Ihr Wort mehr Gewicht

Das Rhetorik-Training beginnt bereits in der Kindheit. Wer von Ihnen kann sich zum Beispiel noch an das Kasperltheater aus der Kindheit erinnern? So unterschiedlich und vielfältig die Theaterstücke waren, der Start war fast immer gleich:

Kinder, seid ihr alle da? Jaaaaa!!

Was lässt sich daraus für unser Rhetorik-Training, für Führung und Kommunikation ableiten?

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Den Menschen sehen, wie er wirklich ist – stark und schwach

„Das ist doch menschlich!“ Wie oft haben Sie diese Pauschal-Absolution schon gehört? Vor allem, wenn Eitelkeiten schwache Ergebnisse produzieren. Es scheint, als würden alle Fehler damit verzeihlich, egal wie groß und was ihre Ursache ist. Schon paradox: Führungskräfte vergeben Aufgaben im Glauben an die Stärke eines Menschen und um ihn zu fördern. Danach tolerieren sie sein Versagen, weil Menschen generell schwach und eben „so sind“? Welches Menschenbild stimmt denn nun?

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Wie Sie konstruktives Feedback geben – ein Leitfaden

Bevor Sie konstruktives Feedback geben, stellen Sie sich einige grundsätzliche Fragen: Was bedeutet Feedback für Sie? Empfinden Sie diese Art der Rückmeldung aufbauend oder eher schwächend? Heißt Feedback für Sie immer Lob? Dieser Blogbeitrag soll für Sie ein Leitfaden sein: Wie Sie konstruktives Feedback geben.

Was ist Feedback überhaupt und was bedeutet es, konstruktives Feedback zu geben? Feedback ist eine Meinung, eine Form der Rückmeldung. Dahinter steht das Wort Respekt („Zurücksehen“).

Stellen Sie sich hierzu eine Entenfamilie auf dem Wasser vor: Die Entenmutter schwimmt vor und die jungen Entlein folgen ihr. Durch die Orientierung an ihrer Mutter zeigen sie eine Form des Respekts. Feedback dient also zur Orientierung und stärkt oder schwächt unsere Wirkung, und wie wir diese wahrnehmen. Eine bedeutende Rolle spielt hierbei vor allem Selbstverantwortung. Die Frage „Wo stehe ich?“ ist eine ganz entscheidende.

Konstruktives Feedback geben erfordert Selbstverantwortung

Feedback und der richtige Umgang mit dieser Form der Rückmeldung sorgt noch immer für viele Missverständnisse und falsche Erwartungen. Oft möchten wir mit einem positiven, bestärkenden Feedback die Schwächen unseres eigenen Selbst ausgleichen.

„Gib mir Feedback!“ bedeutet für viele „Lobe mich!“

Doch warum ist das so? Um dieser Frage nachzugehen, ist es wichtig, unser Selbst bewusst wahrzunehmen und unsere eigene Wirkung zu erkennen. Durch positives Feedback erhoffen wir uns oft, die Schwäche unseres Selbst auszugleichen. Eine kritische Rückmeldung nehmen wir dagegen häufig nicht an. Dabei ist beides von Bedeutung, wenn Sie konstruktives Feedback geben möchten. Es ist wichtig, Rückmeldungen, egal ob als bestärkend oder schwächend empfunden, differenziert wahrzunehmen. Feedback bedeutet auch immer den Ausdruck einer Meinung, eines persönlichen Eindrucks. Die Rückmeldung eines Einzelnen ist oft sehr individuell, präzise wird das Feedback durch viele verschiedene Ansichten.

Um selbst konstruktive Feedback zu erhalten, sollten wir uns unserer Selbstverantwortung bewusst sein. Es gilt: Die Rückmeldung kann stärken oder schwächen, doch niemand sorgt dafür, dass es mir schlecht geht, außer ich gebe ihm die Erlaubnis dazu. Wir selbst tragen Verantwortung dafür, wie wir das Feedback wahrnehmen und wie wir unser Wirken ändern.

Die Wirksamkeit des konstruktiven Feedbacks liegt in der goldenen Mitte

Wie erzielen wir denn nun durch unsere Rückmeldung eine möglichst große Wirkung? Wie gelingt es, unserem Gegenüber konstruktives Feedback zu geben, ihn so zu fördern und Ideen zu entwickeln? Eine wirksame Rückmeldung besteht nicht nur aus Lob, aber auch nicht nur aus Kritik. Es ist – wie so oft – die Kraft der goldenen Mitte, die die größte Wirksamkeit erzielt.

Zwischen Lob und Kritik, zwischen Nähe und Distanz steht die emotionale Neutralität, das „Umleiten“. Umleiten besteht zu einem Großteil aus Fragen, die auf den Weg zurückleiten sollen. Doch auch Ansagen können wir hier äußern. Ich stelle Fragen, die den anderen auf die eigentliche Spur zurückbringen und ein wirksames Ergebnis fördern.

Doch wie stark sollen wir Lob und Kritik gewichten, wie groß ist der Anteil des Umleitens beim konstruktiven Feedback?

Wir können nun drei verschiedene Arten der Rückmeldung ausmachen. Bei einem leichten Abweichen von der eigentlichen Spur sollte unser Feedback aus Umleiten bestehen. Weicht jemand stark von seinem Weg ab, ist es nötig, Kritik zu äußern. Möchten wir den eingeschlagenen Weg bestärken, können wir dies durch Lob tun.

Idealerweise machen Lob und Kritik jeweils 15 Prozent der Rückmeldung aus, wenn wir konstruktives Feedback geben. Die restlichen 70 Prozent füllen wir mit Umleiten, also mit dem Fragen stellen und dem Anleiten.

Machen Sie sich bewusst, dass beim konstruktiven Feedback

  • Lob (Nähe) und Kritik (Distanz) einander bedingen.
  • nur Lob oder nur Kritik kein wirksames Ergebnis erzielen.
  • die Kraft in der goldenen Mitte liegt (Umleiten).

Wir sind emotional auf Feedback angewiesen

Emotionen gehören bei einem richtigen, konstruktiven Feedback dazu. Genauso wie sich Nähe (Lob) und Distanz (Kritik) bedingen, sind wir auch auf die Emotion in der Reaktion unseres Gegenübers angewiesen.

Entgegen der vorherigen Behauptung, es gäbe drei Möglichkeiten, eine Rückmeldung zu äußern, können wir auch noch eine vierte Option ausmachen. Unsere Rückmeldung kann auch aus einer nicht vorhandenen Reaktion bestehen. Doch immer, wenn wir diese Art des Feedbacks anwenden, stirbt beim anderen emotional etwas. Daher sollten wir auf diese Reaktion verzichten und den Anteil am wirkungsvollen Feedback bei null Prozent halten.

Möchten Sie konstruktives Feedback geben, um eine Entwicklung zu bedingen, müssen wir sehen, war der Andere macht, um eine Rückmeldung zu geben. Nur dann können wir verstärken oder umleiten. Kritik ist dabei oft emotional. Wenn wir Kritik äußern, bedeutet das, dass das Umleiten, also das Zurückführen auf den eingeschlagenen Weg, ohne Wirkung geblieben ist. Wir müssen stattdessen einen anderen Weg aufzeigen und eine neue Abzweigung schaffen.

Wir sehen: Emotionen spielen eine große Rolle im Zusammenhang mit konstruktivem Feedback. Wir sind abhängig davon, eine Rückmeldung zu erhalten, die unsere Emotionen anspricht. Ein Ignorieren unserer Arbeit dagegen löst in uns selbst einen emotionalen Tod aus.

Feedback als Ganzes betrachten

Wenn wir nun auf die Bestandteile eines wirkungsvollen konstruktiven Feedbacks schauen, dann wird deutlich, dass sich dieses aus der Summe der drei Pole Lob, Kritik und Umleiten zusammensetzt. Wir müssen Fragen stellen, um uns zu informieren und um unsere Rückmeldung an manchen Stellen durch eine Ansage zu verdeutlichen. In der heutigen Zeit ist es vor allem die Erwartung eines Lobes, die mit der Frage nach Feedback einhergeht. Unser Selbst ist oft schwach und wir sehen die Verantwortung für unsere eigene Wirkung nicht bei uns. Wir selbst tragen jedoch Verantwortung, wie wir mit Feedback umgehen. Kritik ist genauso wichtig wie Lob und Umleiten.

Feedback geben: Unsere Tipps:

Analysieren Sie Ihr eigenes Kommunikationsverhalten: Wie sind bei Ihnen die 100 Prozent aufgeteilt, wenn Sie einer anderen Person Feedback geben? Unsere Tipps: Erkennen Sie Ihren aktuellen Stand und fragen Sie sich, wie Sie Ihre Rückmeldungen optimieren können. Beobachten Sie sich und Ihre mentale Haltung. Versuchen Sie erste Drehungen in Richtung Balance zu drehen. Sehen Sie Lob, Kritik und Umleiten nicht als Zuständigkeitsbereich anderer Personen, sondern werden Sie sich ihrer eigenen Wirkung und Selbstverantwortung bewusst.

Möchten Sie noch mehr Substanz

Selbstführung: Wie Sie klug Prioritäten setzen

Mal ehrlich, besitzen Sie Klarheit über alle Schwerpunkte in Ihrem Leben? Die Welt wird immer schnelllebiger – wer mithalten will, braucht Orientierung. Was hilft? Setzen Sie Ihre Prioritäten klug. Viele verzetteln sich, verlieren sich im Hamsterrad des Lebens oder suchen gar andere, die Prioritäten vorgeben. Die mentale Haltung ist entscheidend. Sie kann sogar dem Unternehmenszweck dienlich sein.

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Entwickle mentale Stärke!

In Zeiten der Unsicherheit ist die passende mentale Haltung besonders wichtig. Und die ergibt sich aus der Beantwortung zweier Fragen: Wie kommen wir da möglichst unbeschadet durch? Und: Was muss passieren, dass aus dieser Krise eine Chance wird?

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Objektiv bleiben: Verlassen Sie Ihre Wunschwelt

Wie viel Interesse haben Sie an der Wahrheit? Wollen Sie hinter das schauen, was man Ihnen anbietet? Vermutlich werden Sie sagen, dass Sie von Ihren Mitmenschen größtmögliche Transparenz erwarten – von Ihren Vorgesetzten, Unternehmen oder einem Politiker. Aber wie sieht es mit Ihrer eigenen Wahrheit aus – mit dem, was Sie vielleicht nicht sehen wollen? Es ist leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Ein klarer Blick auf die eigene Persönlichkeit fällt hingegen wesentlich schwerer.

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Wie Sie von Freund und Feind respektiert werden

Hat Ihr Wort Gewicht? Schweigen andere, wenn Sie reden? Nicht weil sie durch Macht zum Zuhören gezwungen werden, sondern weil sie wollen. Weil sie Ihnen Berechtigung und Bereitschaft geben.

Sind Sie zufrieden mit dem Einfluss, den Sie auf andere haben oder würden Sie gern ernster genommen werden? Wenn das Ihr erklärtes Ziel ist und Sie Ihrem Wort mehr Gewicht verleihen wollen, müssen Sie bereit sein, einen Preis zu zahlen. Was muss also passieren, damit Ihnen das auch tatsächlich gelingt und Sie respektiert werden?

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